Vorlesung

Zukunft des Wohnens

Die offenen Zukunftsfragen und daraus resultierende verschiedene Standpunkte rund um das Wohnen als eines der Kernthemen des menschlichen Daseins werden (dar)gestellt und kritisch diskutiert.

Lecturers
Michael Obrist, Zara Pfeifer, Leonhard Streich
253.E04
2h, 2 ECTS
Place
HS7 + Ersatz Prechtl 2
Dates
Montags
9. November, 12–14 Uhr: Einführung mit Prof Michael Obrist 
16. November, 12–16 Uhr: Input mit Leonard Streich 
23. November, 12–16 Uhr: Zara Pfeifer 
30. November, 12–16 Uhr: Zara Pfeifer 
14. Dezember, 12–16 Uhr: Zara Pfeifer 

KICK OFF
Mo 5.Oktober 10:00 HS7!  
Registration
TISS Poolbewerbung

Nach positiver Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage, Antworten auf die relevanten Fragestellungen der Zukunft des Wohnens zu finden, und diesen kritischen Zugang als Ausgangspunkt für ihre Entwurfspraxis zu nehmen.

Die Lehrveranstaltung verbindet architektonische Fragestellungen mit fotografischer Forschung.

Lebensformen verändern sich schneller als Gebäude. Während sich Biografien, Beziehungen und Haushalte wandeln, bleiben Wohnräume häufig auf statische Vorstellungen von Familie und Zusammenleben ausgerichtet. Die Lehrveranstaltung untersucht, wie Architektur und Alltag zusammenwirken und wie bestehende Räume genutzt, angeeignet und verändert werden.

Leonard Streich, Mitbegründer von Something Fantastic und Lehrender an der UdK Berlin, stellt mit Constellations – Housing for how life unfolds (https://www.udk-berlin.de/studium/architektur/fachgebiete/professur-something-fantastic/constellations-type-housing-for-how-life-unfolds/) einen theoretischen und architektonischen Zugang zu wandelnden Lebens- und Wohnformen vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wohnraum auf sich verändernde Biografien, Beziehungen und Haushalte reagieren kann.

Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden gemeinsam mit Zara Pfeifer (www.zarapfeifer.com) eigene fotografische Recherchen. Die Künstlerin und Fotografin beschäftigt sich in ihren Langzeitprojekten mit Architektur, Wohnraum und sozialem Raum. Die Studierenden fotografieren vor Ort, führen Gespräche mit Bewohnerinnen und erarbeiten aus ihren Beobachtungen eigenständige Bildserien. Die Kamera dient dabei als Werkzeug der Dokumentation, Recherche und Begegnung.

Ein möglicher Ausgangspunkt sind ehemalige Jugendzimmer und die Frage, wie diese Räume nach dem Auszug der Kinder weitergenutzt werden.